Informazioni sulla canzone In questa pagina puoi leggere il testo della canzone Gehenkt , di - Klaus Kinski. Data di rilascio: 31.12.2002
Lingua della canzone: tedesco
Informazioni sulla canzone In questa pagina puoi leggere il testo della canzone Gehenkt , di - Klaus Kinski. Gehenkt |
| Ihr Brüder seht, hier werden wir gehängt, |
| ist keiner da, der uns sein Mitleid schenkt? |
| Gott wird es euch vergelten mit dem Gold |
| der Ewigkeit, wenn ihr uns nicht mehr grollt. |
| Seht her, gleich baumeln wir, fünf Kameraden, |
| und wenn wir auch den Leib noch in der Sonne baden |
| konnten, den fetten Leib, genährt mit Fleisch und Weizenbrot; |
| bald frißt uns auf mit Haar und Haut der Tod. |
| Verspottet nicht dies elende Geschick, |
| Gott wird uns bald in Jesu Namen |
| erlösen von dem Galgenstrick, |
| von allem Übel, Amen! |
| Wir hängen dann für die Gerechtigkeit |
| und daß ihr unsre Brüder seid, verzeiht! Verzeiht! |
| Nicht jeder auf der Welt hat kaltes Blut, |
| nicht jedem tut dies faule Leben gut. |
| Seht, wie der Tod uns an den Kragen fährt, |
| seht, wie sein Griff uns schon am Halse schwärt. |
| Seid nicht erbost auf unsre Sünden. |
| Verspottet nicht dies elende Geschick, |
| Gott wird uns bald in Jesu Namen |
| erlösen von dem Galgenstrick, |
| von allem Übel, Amen! |
| Man hat uns unsere Köpfe uns blank rasiert, |
| seht doch wie uns in der Sonne bitter friert, |
| habt doch ein bißchen Mitleid auch mit unsern Sünden. |
| Verspottet nicht dies elende Geschick, |
| Gott wird uns bald in Jesu Namen |
| erlösen von dem Galgenstrick, |
| von allem Übel … |
| Lasst uns hier nur ruhig schweben |
| am langen Strick. Wir haben sowieso von diesem Hundeleben |
| den Hals bis oben voll gehabt. |
| Wir haben nie, wie ihr, in einem weißen Bett gelegen, |
| wir lagen Nacht für Nacht im schwarzen Regen, |
| vom Wind zerfressen und vom Wurm zerschabt. |
| So viele Sommerjahre haben wir den Magen |
| mit Erde nur und Laub uns vollgeschlagen, |
| da wurde auch die Liebe kalt und alt. |
| Aus unseren abgewürgten Hälsen manchmal pfeifen |
| die bösen Träume noch und wollen nicht begreifen, |
| daß auch die runde Welt ein Ende hat. |
| Warum soll uns am Ende gar der Teufel holen? |
| Wir haben keinem Armen was vom Brot gestohlen, |
| ihr Brüder, denkt an eure eignen Missetaten, |
| die wird man nicht so leicht mit Bibelsprüchen los. |
| Es fällt sehr bald ein Schnee auf eure Haare, |
| dann liegt ihr auch auf einer schwarzen Bahre |
| so klein und häßlich wie im Mutterschoß. |
| Nome | Anno |
|---|---|
| Er war wie ich, sagt man, ein Bösewicht | 2002 |
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