| Ich seh' die Sonnenstrahlen durch das Fenster auf die Staubschicht fall’n |
| Hör' die Vögel in den Bäumen das alte Lied vom Frühling singen |
| Und die Schlange vor dem Eiswagen ist endlos lang |
| Während ich so zuseh', zünd' ich noch 'ne Kippe an |
| Auf dem Spielplatz gegenüber, spielen die Kinder lauthals lachend Fang’n |
| Und der Wind weht noch die letzten roten Blätter von den Bäum'n |
| Und ich seh', wie der Aschenbecher allmählich überquillt |
| Und wie im Hintergrund die Sonne langsam untergeht |
| Und ich bin müde, doch ich schlaf' nicht ein |
| Die Nacht hat mich wieder, wieder fängt sie mich ein |
| Ich bin so müde und das letzte Licht, das bleibt |
| Ist nur eine Lüge, die die Geister vertreibt |
| Ich seh' das trübe Mondlicht durch Eisblumen am Fenster fallen |
| Hör' das Summen des Kühlschranks und irgendwo ein Kind, das schreit |
| Ich will nur, dass das Ticken dieser Uhr aufhört |
| Und ich frag' mich, ob auch irgendwer mich atmen hört |
| Ich greif' mir meine Jacke, ich muss raus aus dieser Einsamkeit |
| Irr' durch menschenleere Straßen, alle Autos sind weiß eingeschneit |
| Auf einmal find' ich Fußspuren und den’n folg' ich dann |
| Bis ich irgendjemand finde, der auch nicht schlafen kann |
| Und ich bin müde, doch ich schlaf' nicht ein |
| Die Nacht hat mich wieder, wieder fängt sie mich ein |
| Ich bin so müde und das letzte Licht, das bleibt |
| Ist nur eine Lüge, die die Geister vertreibt |
| Und ich bin müde, doch ich schlaf' nicht ein |
| Die Nacht hat mich wieder, wieder fängt sie mich ein |
| Und ich bin so müde und das letzte Licht das bleibt |
| Ist nur eine Lüge, die die Geister vertreibt |
| Ist nur eine Lüge, die die Geister vertreibt |