| Ich hab' die Stadt Triest besucht |
| Im Herbst vergangenes Jahr |
| Und gegen Abend saß ich oft |
| Im Park von Miramare |
| Und ich las Italo Svevo |
| Oder meinen Joseph Roth — |
| Im Schaun in eine alte Welt |
| Vergaß ich auch den Tod! |
| Es war das Glück, das nichts mehr wünscht |
| Ich war mir selber gut |
| Du forderst nicht, du täuscht dich nicht — |
| Du bist nicht auf der Hut! |
| Du schaukelst ohne Steuermann |
| Denn allem ist zu trau’n — |
| Und Männer sind nur mehr gemacht |
| Aus Liebe zu den Frau’n! |
| E la nave va, e la nave va — |
| Und das Schiff fährt weit aufs Meer |
| Kehrt nie mehr zurück! |
| E la nave va, e la nave va! |
| Durch dich wird mir ein Mut zuteil |
| Und eine hohe Zeit |
| Als hieltest du in deinem Ton |
| Ein Miramare bereit! |
| Das Leichte scheint von selbst getan |
| Das Schwere wird mir leicht — |
| Den Weg erkenn ich ganz als Ziel |
| Im Gehen ist’s erreicht! |
| Und das Schiff fährt weit auf’s Meer — |
| Kehrt nie mehr zurück! |