| Deine Wahnsinne
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| Wie du sie liebst
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| Die guten und die schlechten
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| Durch die Straßen schiebst
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| Und die schönste Versuchung suchst
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| Und sie deinen Willen bricht
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| Weil du nur einknickst
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| Wenn du einknicken willst
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| Und wenn du wieder in deinem Zimmer
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| An die Kommodenecke knallst
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| Blut spritzt und dein Gelächter
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| Durch die Wände schallt
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| Über die Sache mit dem Wollen und dem Sollen
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| Dem Dürfen und dem Müssen
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| Dem Drücken und dem Ziehen
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| Und der grauen Zone dazwischen
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| Und die Graustufen, sie verwischen
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| Hast du auch Angst, falsch zu liegen
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| Und Angst vor Geld
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| Angst, dass irgendetwas wirklich etwas zählt
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| Und Angst, dich zu verderben
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| Ich hock auf meinem Schoß
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| Ich will Kontrolle
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| Und totalen Trost
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| Wie sieht’s da bei dir aus
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| Kommt das bei dir auch vor
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| Es sieht irgendwie nicht so aus
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| Und wenn du wieder in deinem Zimmer
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| An die Kommodenecke knallst
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| Blut spritzt und dein Gelächter
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| Zu mir rüber schallt
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| Über die Sache mit dem Wollen und dem Sollen
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| Dem Dürfen und dem Müssen
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| Dem Drücken und dem Ziehen
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| Und der grauen Zone dazwischen
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| Und die Graustufen, sie verwischen
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| Guck mal, da drüben
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| Ich glaub, die wollen was von uns
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| Die wollen wissen, ob du und ich
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| Das überhaupt dürfen
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| Wir haben gefragt nach der Erlaubnis
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| Aber meinten das eher rhetorisch
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| Und dann die Sache mit dem Wollen und dem Sollen
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| Dem Dürfen und dem Müssen
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| Dem Drücken und dem Ziehen
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| Und der grauen Zone dazwischen
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| Und die Graustufen, sie verwischen
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| Wir dürfen alles und wollen wenig
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| Und wenn wir wollen
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| Trauen wir dem Dürfen nicht
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| Wir dürfen alles und trauen uns eh nicht
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| Und wenn wir uns trauen
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| Trauen wir dem Wollen nicht |