| i versperr di tür |
| leg die kettn vur |
| heng mei gwand schein auf |
| wie i’s immer tua |
| laß ma wormes wossa |
| in die badwann ein |
| und zum ersten mal im lebn |
| fühl i mi frei |
| schreib an meine freind |
| an ollaletztn gruaß |
| wei heit is a tog |
| den wos ma feiern muaß |
| heite drah i mi ham |
| schneid ma’d pulsadern auf |
| lieg im wormen wossa drin |
| und laß meim ormen bluad sein lauf |
| heite drah i mi ham |
| und es tuat goa net weh |
| ma wird nur ganz langsam miad |
| bis ma nix mehr gspiat |
| nur a klana schnitt |
| und dann is scho passiert |
| und i gspiar scho |
| wie ma immer leichter wird |
| bluatig rot is wossa |
| es is grod a so |
| wia a sunnanuntergang |
| in jesolo |
| langsam wird’s jetzt finster |
| finster und so stü |
| freiheit hast nur |
| daß ma den gang weiter wü |
| heite drah i mi ham |
| schneid ma’d pulsadern auf |
| lieg im wormen wossa drin |
| und laß meim ormen bluad sein lauf |
| heite drah i mi ham |
| und es tuat goa net weh |
| ma wird nur ganz langsam miad |
| bis ma nix mehr gspiat |