| Come |
| Come |
| Come with me |
| Komm, wir machen eine Sauftour durch die Wittgenstein’sche Altstadt |
| Hauen Flaschen auf das Pflaster und Vögel zwitschern Beifall |
| Wir biegen zweimal falsch ab und verlieren uns im Halbsatz |
| Nix mit Ball flach halten, an die Kehle mit der Streitaxt |
| Und der Fleischsaft läuft den Hals herab |
| Künstlich aufgepeitschte Leidenschaft füllt das Herz, dass es beinahe platzt |
| Arme wie Zweige, Adern wie Äste, wir schmeißen Steine |
| Nicht, obwohl wir selbst im Glashaus sitzen, sondern grade weil |
| Lass es Splitter regnen, 'n bisschen rütteln an den Gitterstäben |
| Unsre Fisteln stimmen und das Kinn in Richtung Himmel heben |
| Unser Bestes verschwenden im großen Maßstab |
| Mit Napalm heiß duschen und dann weg hier ohne Fahrplan |
| Bambule, Palaver, Pathos aufgrund der Ahnung |
| Dass das alles nicht klargeht, egal wie viele damit klarkommen (die Cretins) |
| Und es geht kurzerhand durch die Wand — Sturm und Drang |
| Endlich wieder Korken knallen, Glaubenskrieg und Chorgesang |
| Der allgemeinen Unvernunft die eigenen entgegenschleudern |
| Mit aufgeblähtem Stolz tanzen um das Fegefeuer |
| Schatten werfen auf Kontrastfolien |
| Uns selber vorwärts bewegen, weil sie uns abstoßen |
| Basis unsrer liebevoll gepflegten Haltung — bitterer Ernst, tiefer Groll |
| Was sie als Luxusprobleme beiseite schieben wollen |
| Ist was wir sind und was wir tun und was wir könn' |
| Der Überlebenskampf geht über in die Suche nach dem Sinn |
| Komm mit mir (Komm mit mir) |
| Komm mit mir (Komm mit mir) |
| (Komm mit uns) |
| (Absztrakkt) |
| Wenn’s 'n Menschen wie mich gibt, ist man nicht mit dem zusamm’n |
| Jemandem wie mir folgt man, the one, verstanden? |
| Irrwege haben sich in Gesichtern längst abgezeichnet |
| Züge hart wie Pflastersteine, Züge wie auf Abstellgleisen |
| Jeden Morgen, ach du Scheiße, seitdem ich 14 bin |
| Andere würden's Irrsinn nenn' |
| Doch komm mit mir und du lernst dich wirklich kenn' |
| Oder besser noch nicht, du bist dafür noch nicht fit |
| Du fühlst es noch nicht, du sprichst nur von der Einheit |
| Woher ich das weiß? Du bist noch zu Weichei |
| Ich fühl' deine Feigheit und seh' wie du dich immer noch festhältst an diesem |
| ganzen Kleinscheiß |
| Sorry, es tut mir Leid, weil ich will das, was deine Welt ausmacht, |
| nicht so abwerten |
| Aber ich lass' dich jetzt krass sterben |
| Ich will dich atmen hören, ich will dass du mit mir sprichst |
| Komm mit mir zusammen, Baby |
| Lieg nicht nur da wie ein toter Fisch |
| Auch gemeinsam, zu zweit, sind wir mit unserm Leid hier allein |
| Ich reib' mich gern mal an weibliches Fleisch |
| Aber ohne Verpflichtung, weißte Bescheid |
| Schon ein Hauch verändert den Kurs |
| Doch wenn du denkst, es endet, hast du dir selbst das Ende vermurkst |
| Wir vergessen, der Mensch ist Natur, doch fühl'n uns getrennt |
| Und dadurch erfahr’n wir nur noch die Konsequenzen von Furcht |
| Wenn du dich jetzt noch freust, ist das schön |
| Aber du solltest dich schon mal an das Höllenfeuer gewöhnen |
| Denn so oder so — Bro, auf dich wartet der Scheiterhaufen |
| Doch wenn du mit mir kommst, wird es nicht leicht |
| Denn dann musst du alleine laufen |
| Come |
| Come |
| Come wander with me, love |