| Schon bei der Geburt dem Wahnsinn anvertraut
|
| Und der senkt sich wie eine Nadel in die Haut
|
| Läßt dich milde lächeln, meistens Gruseln
|
| Viel zu viel billige Fusel
|
| Weil Wirklichkeit hier heißt zu funktionieren
|
| Und nach Möglichkeit dabei nicht die Nerven zuverlieren
|
| Wirst Du gejagt und die ganze Nation (ist)
|
| Irgendwie doch im Rösner-Degowski-Syndrom
|
| Es war schon immer teuer jetzt wird’s exotisch
|
| (Hier)
|
| Man würde ja lieber Ausländer sein
|
| Als gieriges kleines Inländerschwein
|
| Nur wenn das eine nicht geht, wo fängt das andere an
|
| Wenn das Problem ist, daß man wo man ist
|
| nichts anderes sein kann
|
| Ich meine: milde Lächeln hält nicht lange
|
| Und die Falle hat dich in der Zange
|
| Wer hält noch mit der Entwicklung Schritt
|
| Ich weiß nur eins: Das Eine denkt das Andere mit
|
| (Nation/Gewalt)
|
| Es war schon immer komisch jetzt wird’s exotisch
|
| Hier
|
| Das Lied das ich am nötigsten hab,
|
| ist das Lied das ich am wenigsten mag
|
| Diesmal hab ich mir das Problem nicht selber ausgedacht.
|
| Diesen Feind wollte ich nicht.
|
| Und überhaupt, wenn ich sie mir aussuchen könnte,
|
| meine Feinde — dann hätt' ich wenig oder keine.
|
| Doch die hier weigern sich Mensch zu werden —
|
| damit sie können, wie sie wollen, sollen andere sterben.
|
| Ich schwör' sie haben mich oft genug vergast und verbrannt.
|
| In diesem und in jedem anderen Land.
|
| Red' nicht von Angst, die können sie riechen wie Hunde,
|
| stechen ihre Messer in jede offene Wunde.
|
| Paß auf, wo du hingehst, paß auf, was du sagst,
|
| paß auf, wen du draußen nach dem Weg fragst.
|
| Spar' dir deine Kraft, deine Energie.
|
| Laß' dich nicht verrückt machen genau das wollen sie.
|
| Keiner von denen kann die Zeit aufhalten.
|
| Und was — was sind fünftausend Jahre.
|
| Das Lied das ich am nötigsten hab,
|
| ist das Lied das ich am wenigsten mag.
|
| Darum Rückzug — Rückzug vor der Feigheit.
|
| Raus hier |