| Hier steh ich, ihr kennt mich schon, des Chaos geliebter Sohn. |
| Vor euch, die ihr Strippen zieht und dann vor dem Elend flieht. |
| Vor euch, die ihr spüren lasst, wie sehr ihr euch selber hasst. |
| Hier steh ich, ihr kennt mich schon, des Chaos geliebter Sohn. |
| Ich weiß, dass die heile Welt selten Versprechen hält. |
| Es tobt unser alter Streit seit einer Ewigkeit. |
| Ich leb in der Resistance und nutzte die letzte Chance. |
| Und ich sag es laut, oh, ich sag es laut: Die Zukunft ist verbaut, |
| Die Erde ausgeraubt, wohin man auch schaut. |
| Unser Erbe wiegt tausend Jahre schwer, |
| Der Plastikmüll treibt als Mahnmal im Meer. |
| Hier steh ich, ihr kennt mich schon, des Chaos geliebter Sohn. |
| Ich weiß, dass die heile Welt selten Versprechen hält. |
| Doch bis die Wahrheit, wie das Licht, durch alle Risse bricht, |
| Steh ich immer wieder hier, seit sicher ihr hört von mir. |
| Und ich seh das Blut auf eurem Jackett, überm Schweinefett, |
| Es geht nicht mehr weg, es geht nie mehr weg! |
| Ihr, die unentwegt nur im Luxus lebt, die Befehle gebt |
| Bis die Erde bebt, oh, die Erde bebt. |
| Euer Kampfpilot bringt den Feuertod, hundert Menschen tot, |
| Tausend Menschen tot, esst Kuchen statt Brot! |
| Ideologie gegen Phantasie, Menschen werden nie |
| Wie ihr wollt, so wie ihr sie wollt. |
| Der Geist der euch quält: Ein Dämon, das Geld! |
| Doch der Zauber bleibt scheu, nur dem Staunenden treu. |